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Mein erstes Fotobuch

Ja, ich gebe es zu: ich hatte bis vorige Woche noch nie ein Fotobuch erstellt. Ich wollte immer, kam aber irgendwie nie dazu, aus den verschiedensten Gründen. Da traf es sich dann gut, dass mein bevorzugter Druckdienstleister @SaalDigital eine Aktion gestartet hat, wo man für Test und Review eines Fotobuches einen entsprechenden Gutschein bekam. D.h. mein erstes Fotobuch hat mich kein Geld gekostet. Trotzdem schreibe ich meine ehrliche Meinung völlig unbeeinflusst von SaalDigital.

Die erste Überlegung war natürlich, welches Thema das Fotobuch haben würde. Ich habe überlegt ob ich meine Frankfurt-Fotos nehme oder ein Glemseck-Treffen. Letztendlich habe ich mich dann für einen Querschnitt aus meinen bisherigen Model-Shootings entschieden.

Meine Empfehlung ist es, sich die Bilder aus dem Bestand herauszusuchen und der Einfachheit halber in einen neuen Ordner für das Fotobuch zu legen. Denn dann kann man diesen Ordner in der SaalDigital Software öffnen und die Bilder dann einfach auf das Fotobuch ziehen, ohne sie noch langwierig in den verschiedenen Archivverzeichnissen suchen zu müssen.

Kommen wir zur Software. SaalDigital stellt für alle Bestellungen eine Software bereit, die ich daher schon öfter genutzt habe (Abzüge, Wandbilder, etc). Nur noch nie für ein Fotobuch. Zuerst wählt man das gewünschte Fotobuch-Format aus, ich habe mich für diesen Review für A4 hochkant entschieden. Ich hätte im Querformat ungefähr die selbe Anzahl an Fotos gehabt, aber das Hochformat war gerade im Angebot, so dass ich mit dem Gutschein auskam und noch ein wattiertes Cover nehmen konnte. :-)

Nächster Schritt ist das "Tuning" des Fotobuches: Art des Covers, Geschenkverpackung, Cover mit oder ohne Wattierung, Cover und Inhalt glänzend oder matt (getrennt auswählbar), Anzahl Seiten, usw. Die Anzahl der Seiten kann man später noch einfach erweitern, nur nicht unter die Mindestzahl von 26 Seiten reduzieren.

Dann geht es an den schwersten Part, die Gestaltung mit den Bildern. Ich hatte aus Furcht vor diesem Schritt immer vor einem Fotobuch zurückgeschreckt weil ich dachte, dass ich das nicht schön hinbekomme und eigentlich auch nicht einfach ein Foto formatfüllend auf jede Seite klatschen wollte.

In der Software von SaalDigital kann man unter verschiedenen Designs und dort dann unter vielen Seitenvorlagen wählen. Wenn eine Vorlage mal nicht 100% die eigenen Ideen widerspiegelt, lässt sie sich auch noch individuell anpassen, das habe ich aber nur einmal für die Vergrößerung eines Bildplatzes genutzt.

Man wählt also eine Vorlage für die aktuelle Seite und kann dann einfach die Bilder in die dafür vorgesehenen Rahmen ziehen. Dort kann man sie dann noch skalieren oder im Rahmen des Bildes noch den gezeigten Ausschnitt verschieben, wenn man möchte auch Textfelder einfügen und beschriften.

Wie gesagt habe ich sowas zum ersten Mal gemacht, dafür ging es dank der Unterstützung der Software eigentlich ganz easy von der Hand. Ist man mit der Gestaltung fertig sollte man sich das ganze Fotobuch noch einmal genau anschauen und die eigene Arbeit überprüfen. Einige Mängel erkennt die Software bei einem Prüflauf von alleine und macht z.B. auf nicht ausgefüllte Textfelder aufmerksam.

Nach der Überprüfung wandert das Fotobuch dann in den Warenkorb, man füllt die entsprechenden Angaben aus und bekommt am Ende die Möglichkeit, die Fotos direkt zu SaalDigital hochzuladen (man kann auch alles auf CD brennen und diese einschicken, aber eine normale DSL-Leitung ist zum hochladen ausreichend). Mein Fotobuch kam auf knapp 100 MB.

Danach geht es - wie von SaalDigital gewohnt - sehr schnell. Bei mir hieß das: hochgeladen am Sonntag nachmittag und Dienstag war das fertige Fotobuch bei mir zuhause. Gespannt habe ich es ausgepackt und natürlich sofort schnell durchgeblättert. Die Fotos sind in sehr hoher Qualität gedruckt (kommt natürlich auch immer auf die Vorlagen an, die man hochlädt. Man bekommt für jedes Foto eine automatische Qualitätseinschätzung, bei mir war die immer auf "sehr gut") und das besonders schöne ist die Art der Bindung, die ein Foto auch über den Seitenfalz darstellt ohne im Falz etwas zu verlieren. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Prima finde ich auch, dass nirgends im Fotobuch ein SaalDigital-Logo oder ähnliches zu sehen ist.

Mir sind jedenfalls gleich Ideen für weitere Fotobücher gekommen und ich werde dies nun öfter realisieren weil es einfach nicht nur von der Haptik etwas ganz anderes ist, ein Fotobuch in der Hand zu halten. Irgendwie schöner als die Bilder auf dem digitalen Gerät "durchzuscrollen". Natürlich kann ich nicht mit anderen Anbietern vergleichen, weil es wie gesagt mein erstes Fotobuch überhaupt war. Aber ich bin - mal wieder - sehr angetan von den Saal Digital Produkten und spreche eine klare Empfehlung aus.

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